Teheran
Die iranische Hauptstadt Teheran ist mit über 8 Millionen Einwohnern eine moderne Metropole, die eindrucksvoll zu Füßen der schneebedeckten Gipfel des Elbrus-Gebirges liegt.
In der Regel ist Teheran für Reisende der erste Anlaufpunkt bei einer Iran-Rundreise. Viele Fluggesellschaften landen auf dem internationalen Imam Khomeini Airport, der sich ca. 30 km südwestlich der Stadt befindet. Nonstop-Flüge von Deutschland bietet zum Beispiel Lufthansa oder Iran Air, von Österreich fliegt nonstop die Austrian Airways von Wien nach Teheran.
Bei der Ankunft in Teheran wird man vielleicht von dem Verkehr auf den mehrspurigen Straßen ein wenig abgeschreckt sein, aber die iranische Hauptstadt ist es Wert sie zu besichtigen. Hier befinden sich eine Reihe von prächtigen Palästen aus der Pahlavi-Dynastie und eine Vielzahl an sehenswerten Museen.
So zum Beispiel das faszinierende iranische Nationalmuseum, das mit vielen wundervollen Ausstellungsstücken bestückt ist. In zwei Gebäuden kann man Artefakte des prähistorischen, antiken und islamischen Iran bewundern.
Absolut sehenswert ist auch das gut bewachte Juwelenmuseum, das sich in der Zentralbank des Irans befindet. Hier wird die bedeutendste Juwelensammlung der Welt aufbewahrt, u.a. die iranischen Kronjuwelen, die Pahlawi-Krone des letztens Schahs sowie weitere wertvolle Schmuckstücke.
Ein Schmuckstück baulicher Art stellt der im 18. Jahrhundert errichtete Golestan-Palast (UNESCO Weltkulturerbe) dar, in dem man die Pracht der vergangenen Zeiten bestaunen kann. Prunkvolle Räume mit Kronleuchtern und glitzernden Spiegel-Mosaikwänden setzen den Besucher ins Staunen.
Absolut sehenswert ist auch die bekannte Saadabad-Palastanlage im nördlichen Stadtgebiet Teherans. In einer großen Parkanlage sind mehrere Paläste eingebettet, die einst der Shahfamilie als Wohn- und Amtssitz diente. Im Zuge der islamischen Revolution wurde es dann in ein Museum umgewandelt. Besonders sehenswert sind der weiße und der grüne Palast, in denen man prächtigen Spiegelmosaike an den Wänden und Decken sowie die edle Ausstattung in den Palästen bewundern kann.
Neben dem modernen Stadtbild mit Hochhäusern und dem 435 Meter hoch aufragendem Milad-Fernsehturm findet man jedoch auch noch das Märchen aus Tausendundeiner Nacht, wie zum Beispiel im Großen Basar. Auf einer Länge von etwa 10 Kilometer sind ungefähr 30.000 Geschäfte und Werkstätten untergebracht, die zum Bummeln durch die schier endlosen Basargassen einladen.
Wer genug von dem „Stadtchaos“ in Teheran hat, kann sich in dem nördlichen Stadtteil Darband auf 1.700 m Höhe begeben und ist schnell in der Natur. Wegen der frischen Luft und den vielen kleinen vorzüglichen Restaurants ist es auch ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische.

