Persische Gärten
Die berühmten persischen Gärten sind kleine orientalische Paradiese! Vor 2.500 Jahren ließ bereits der legendäre persische König Kyros II der Große in jedem seiner zahlreichen Paläste einen Garten anlegen, die einerseits die Macht darstellen sollten aber auch für die Privatsphäre gedacht war.
Wie damals folgen auch heute die persischen Gärten exakten Gestaltungslinien. Wichtige Elemente eines persischen Gartens sind Wasser, die Bepflanzung, Schattenplätze und Gebäude. In jedem persischen Garten findet man daher diverse Wasserläufe und Wasserspiele, Bäume, Büsche und Pavillons als Schattenplätze sowie verspielte Bögen, Arkaden und Mauern als Gebäudeteile. Duftend Rosen und Orangenbäumen sowie wunderschön bepflanzte Blumenbeete vervollständigt das orientalische Paradies, das von der UNSECO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
In Iran kann man einige schöne persische Gärten bewundern, die den traditionellen Formen Gartenkunst entsprechen. Besonders zu erwähnen ist der wunderschöne Fin-Garten in Kashan, der zu einem der ältesten persischen Gartenanlagen zählt. Wunderschön bepflanzte Blumenbeete, Arkadengängen, Pavillons mit filigranen Blumenfresken sowie plätschernde Wasserbassins lassen einen malerischen Ort entstehen.
Nicht minder schön ist der bezaubernde Eram-Garten in Shiraz der mit seiner saisonalen prächtigen Blumenpracht die Besucher verzaubert. Zypressen und Pinien säumen den Weg, klares Wasser sprudelt aus den Wasserläufen und unzählige Blumen versprühen einen einzigartigen Duft, der den Garten zu einem faszinierenden Ort macht, der gerne von den Einheimischen aufgesucht wird – ein märchenhafter orientalischer Platz zum Träumen!

