Meteora-Klöster

Neben der Akropolis in Athen zählen die Meteora-Klöster (UNESCO Weltkulturerbe) mit Sicherheit auch mit zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten in Griechenland. Die imposanten Klöster im östlichen Pindos-Gebirge und nahe der Stadt Kalambaka in Thessalien wurden bereits seit dem 11. Jahrhundert auf steil aufragenden Sandsteinklippen errichtet und waren nur über einen Seilaufzug oder Leitern erreichbar.
Das griechische Wort „meteorizo“ bedeutet „in die Höhe heben“ oder im Raum freischwebend” und beschreibt sehr passend diese imposanten Bauwerke. Besonders bei Nebel scheint es, als ob die Klöster über der umliegenden Landschaft zu schweben scheinen.
Von den einst 24 „schwebenden Klöster“ sind heute nur noch sechs Klöster vorhanden, die auf den bizarr geformten Felsen in den Himmel ragen. Die anderen Klöster sind aufgrund von Einsturzgefahr verlassen oder schwer zu erreichen, sodass sie für das religiöse Klosterleben aufgegeben wurden.
Die sechs noch aktiven Klöster werden von Mönche und Nonnen bewohnt und sind auch für Besucher zugänglich. Bei einem Besuch eines Klosters (jedes hat an einem anderen Tag geschlossen) muss man die Kleideretikette beachten. Kurze Hosen sind für Herren nicht erlaubt und bei Frauen sind kurze Röcke und schulterfreie Oberteile tabu.