Sukhothai

Rund 440 Kilometer nördlich von Bangkok liegt Sukhothai, das neben der alten Königsstadt Ayutthaya zu einem weiteren wichtigen kulturellen Höhepunkt auf jeder Thailand-Rundreise zählt.
Auch diese eindrucksvolle Ruinenstätte ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Sukhothai wird gerne als die „Wiege Thailand“ bezeichnet, da es mit der Stadtgründung im Jahr 1238 die erste Hauptstadt des Königreiches Siams war. Die Blütezeit erlebte Sukhothai in den Jahren zwischen 1279 und 1298. Auf König Ramkhamhaeng soll sogar die thailändische Schrift sowie der aus Ceylon stammende Theravada-Buddhismus zurückzuführen sein.
In dem heutigen fast 72 km² großen Geschichtspark von Sukhothai, der von der UNESCO 1991 zum Weltkulturerbe deklariert wurde, findet man innerhalb der alten Stadtmauer die Überreste von 21 historischen Stätten. Sehenswert ist vor allem der Wat Mahathat, der das spirituelle Zentrum in der alten Königsstadt darstellte. Die Mauern des Wats umschlossen einst eine Fläche von 240 m x 280 m, in dem sich rund 200 Chedis und zahlreiche Gebäude befanden. Charakteristisches Merkmal des größten Wats aus dem 13. Jahrhundert ist der runde Turm des Hauptchedis mit einer Spitze in Form einer Lotusknospe. Zudem können noch einige schön restaurierte Buddhastatuen bewundert werden.